
Bruno gehört der Rasse Australian Cobberdog an und stammt aus einer Zucht, die sich
auf Therapie- und Begleithunde spezialisiert hat.
Der Rassenname bezieht sich schon auf die Aufgabe, die er übernimmt: Cobberdog
bedeutet Hund-Freund. Es ist ein reinrassiger Labradoodle, dies bedeutet er besitzt
seine eigene stabile DNA-Sequenz und ausschließlich Züchter, die Mitglied im MDBA
sind, können Pedigrees des Australian Cobberdog ausstellen. Cobberdogs sind großartige
Fammilienhunde und haben ein ideales Temperament, um eine Aufgabe im
Therapiebereich zu übernehmen, ebenso ist ihr Fell hypoallergen. Es ist ein Hund, der
eine ideale Energie besitzt, und der sehr intelligent ist und schnell lernt, wie er seine
Arbeit machen muss.

Bruno ist ein sehr aufgeschlossener sozialer Cobberdog. Er lernt recht schnell und hat
ein sanftes Wesen. Er besucht momentan mit seiner Halterin eine Hundeschule im
Umkreis und lernt den Grundgehorsam. Ebenfalls hat er seine Ausbildung zum
Schulhund gestartet, die er gemeinsam mit seiner Halterin Ende 2026 abschließen wird.
Schon jetzt begleitet er seine Halterin ein- bis zweimal die Woche zur Schule und lernt
das Gebäude und all die Menschen kennen.
An der Gesamtschule Emsland unterstützt Bruno als Schulhund in Ausbildung den
schulischen Alltag als pädagogischer Begleiter. Der speziell ausgebildete Hund begleitet
eine Lehrkraft und wird gezielt im Unterricht eingesetzt.

Der Schulhund fördert das soziale Lernen, stärkt Empathie und
Verantwortungsbewusstsein und trägt zu einem positiven Lern- und Schulklima bei.
Studien und Praxiserfahrungen zeigen, dass die Anwesenheit eines Hundes Stress
reduzieren und die Konzentration sowie das Wohlbefinden der Schülerinnen und Schüler
verbessern kann.
Der Einsatz erfolgt ausschließlich unter pädagogischer Verantwortung, mit klaren
Regeln und unter strenger Beachtung von Hygiene- und Tierschutzvorgaben. Die
Teilnahme ist freiwillig. Allergien, Ängste oder gesundheitliche Einschränkungen werden
selbstverständlich berücksichtigt.
Das Wohl des Schulhundes hat stets oberste Priorität.

FAQ
Was ist ein Schulhund?
Ein Schulhund ist ein speziell ausgebildeter Hund, der eine Lehrkraft regelmäßig in die
Schule begleitet und gezielt im Unterricht eingesetzt wird. Er unterstützt
pädagogische Prozesse und trägt zu einem positiven Lern- und Schulklima bei.
Warum setzt die Gesamtschule Emsland einen Schulhund ein?
Der Schulhund fördert das soziale Lernen, stärkt Empathie und
Verantwortungsbewusstsein und kann Stress sowie Unsicherheiten bei Schülerinnen und
Schülern reduzieren. Zudem unterstützt er eine ruhige, konzentrierte Lernatmosphäre.
Ist die Teilnahme für mein Kind verpflichtend?
Nein. Die Teilnahme am Schulhund-Angebot ist freiwillig. Kinder, die keinen Kontakt zum
Hund möchten, werden selbstverständlich berücksichtigt.
Was ist mit Allergien oder Ängsten?
Allergien, Ängste oder gesundheitliche Einschränkungen werden im Vorfeld abgefragt
und vertraulich behandelt. Der Einsatz des Schulhundes wird entsprechend angepasst
oder alternative Lösungen werden gefunden. Bruno hat ein hypoallergenes Fell, so dass
Allergien nicht ausgelöst werden.
Welche Hygieneregeln gelten?
Der Schulhund ist regelmäßig tierärztlich untersucht, geimpft und gepflegt. Nach dem
Kontakt mit dem Hund waschen sich die Kinder die Hände. Der Hund hat einen festen
Liegeplatz und keinen Zugang zu Küche, Mensa oder Sanitärräumen.
Ist der Schulhund versichert?
Ja. Für den Schulhund besteht eine gültige Haftpflichtversicherung.
Wie wird das Wohl des Hundes sichergestellt?
Der Schulhund hat begrenzte Einsatzzeiten, feste Ruhephasen und
Rückzugsmöglichkeiten. Es gibt keine Zwangskontakte. Das Wohl des Hundes hat
jederzeit oberste Priorität.
Wer trägt die Verantwortung?
Die verantwortliche Lehrkraft begleitet den Schulhund jederzeit und trägt die Aufsicht
sowie die Verantwortung für den Einsatz im Schulalltag.
Gibt es Regeln für die Kinder?
Ja. Es gelten klare Regeln im Umgang mit dem Schulhund, z. B. ruhiges Verhalten, kein
Füttern und Streicheln nur nach Erlaubnis. Die Regeln werden altersgerecht vermittelt
und regelmäßig wiederholt.
Was passiert bei einem Vorfall?
Ein Vorfall kann z. B. ein Erschrecken des Hundes, ein unbeabsichtigtes Kratzen oder
eine andere ungewöhnliche Situation sein. Die verantwortliche Lehrkraft greift sofort
ein und sorgt für die Sicherheit aller Beteiligten.
Je nach Situation:
• wird der Einsatz des Schulhundes sofort unterbrochen oder beendet,
• erhalten betroffene Schülerinnen und Schüler umgehend Unterstützung,
• werden die Erziehungsberechtigten informiert,
• wird der Vorfall dokumentiert und ausgewertet.
Bei Bedarf werden weitere Maßnahmen ergriffen, z. B. eine Anpassung des
Einsatzkonzeptes oder eine vorübergehende Aussetzung des Schulhundeeinsatzes. Die
Sicherheit der Kinder und das Wohl des Schulhundes haben jederzeit oberste Priorität.
Werden Fotos oder Videos gemacht?
Foto- oder Videoaufnahmen erfolgen nur mit gesonderter Einwilligung der
Erziehungsberechtigten.

An wen kann ich mich bei Fragen wenden?
Bei Fragen oder Anliegen wenden Sie sich bitte an die verantwortliche Lehrkraft
(judith.einicke@gsemsland.de).